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Carl Philipp Emmanuel Bach – Vater, Sohn und Pate

///Carl Philipp Emmanuel Bach – Vater, Sohn und Pate
Carl Philipp Emmanuel Bach – Vater, Sohn und Pate 2017-07-07T01:51:43+00:00

Project Description

Carl Philipp Emmanuel Bach – Vater, Sohn und Pate

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Seinen Vater Johann Sebastian Bach, der heute unumstritten der bekannteste Vertreter der Bach- Familie ist, übertraf Carl Philipp Emmanuel Bach zu Lebzeiten an Berühmtheit. Dies ist für caterva musica, das Ensemble für Alte Musik im Ruhrgebiet, Anlass genug, ihm ein Konzertprogramm zu widmen, das seine Kompositionen in den Mittelpunkt stellt und diese mit Werken seiner wichtigsten Vorbilder vergleicht – der Musik seines Vaters Johann Sebastian Bach und seines Patenonkels Georg Philipp Telemann.

Zahlreiche Briefe zwischen Telemann und C.Ph.E. Bach belegen das gute Verhältnis der beiden Musiker zueinander und die Tatsache, dass Telemann sein Amt als Pate ernst nahm. Am 2. April 1768 trat Carl Philipp in die Fußstapfen seines verstorbenen Paten und übernahm als dessen Nachfolger das Amt als städtischer Musikdirektor und Kantor am Johanneum in Hamburg, dass er bis zu seinem Tode 1788 ausübte.
C.Ph.E. Bach ist ein Hauptvertreter des Empfindsamen Stils und damit ein Wegbereiter der Klassik. Komponisten wie W.A.Mozart, J.Haydn und Beethoven bewunderten seinen Stil und seine kompositorischen Fähigkeiten. Heute dagegen denken wir, wenn wir den Namen „Bach“ hören zuerst an seinen Vater Johann Sebastian Bach.

Wie empfinden wir heute die Musik dieser drei herausragenden Komponisten? Können wir als Zuhörer Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und nachvollziehen, wie die hohe Meinung über C.Ph.E.Bach seiner Zeitgenossen zustande kam? Das sind die zentralen Fragen dieses Konzertprogrammes.

Musiker

Programm

Carl Philipp Emmanuel Bach (1714 – 1788) : Solo a Oboe col Basso (1735)
Adagio – Allegro – Vivace

Georg PhilippTelemann (1681 – 1767) : Solo aus der Tafelmusik 2.Teil in A für Violine und Basso continuo
Andante – Vivace – Cantabile – Allegro

Georg PhilippTelemann (1685 – 1750: Quartett in g-moll für Oboe, Violine, Viola, Basso continuo
Lento – Vivace – Adagio – Allegro

Pause

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Partita Nr. 3 E-Dur für Violine solo BWV 1006
Preludio – Loure – Gavotte en Rondeau – Menuet I – Menuet II – Bourée – Gigue

Carl Philipp Emmanuel Bach (1714 – 1788): „Sanguineus und Melancholicus“ Sonate für 2 Violinen und Basso continuo
Wq 161,1
Allegretto/Presto – Adagio – Allegro